Kunst im sakralen Raum
Die Galerie Johann König zieht in eine Kirche

Er ist einer der jüngsten und gleichzeitig erfolgreichsten Galeristen Berlins. Johann König hat sich und seinen Künstler zu Ruhm und Ehre verholfen. Mit Geschick und einem Händen für schöne, interessante und amüsante Konzeptkunst bringt er seine Künstler in den besten Museen der Welt unter und verkauft ihre Werke auf den interessantesten Kunstmessen weltweit. Nun ist König auf die Kirche gekommen.

Ein Betonklotz mit Charme: St. Agnes in der Alexandrinenstraße 118

Eigentlich hatte der Galerist nach einer Eigentumswohnung in seiner Heimatstadt Berlin gesucht. Doch der Immobilienmarkt stellte sich als heimtückisch heraus und so wich der 30-jährige Galerist, der seine erste Galerie mit 20 am Rosa-Luxemburg-Platz in Berlin Mitte aufmachte, auf Sonderimmobilen aus. So stieß er mit Hilfe des Architekten Arno Brandlhuber auf die katholische Kirche St. Agnes im Stadtteil Kreuzberg. Diese wurde bereist 2005 aufgegeben. Zu wenige fromme Schäffchen strömten in den Betonbau unweit der Prinzenstraße. Und so wurde die Kirche zunächst vermietet bis man sich entschloss sie endgültig zu verkaufen. Über neun Monate hinweg wurde verhandelt bis sich Johann König durchsetzten konnte.

Stolzer Kircheneigentümer: Johann König vor St. Agnes

Doch beim Kauf hört es nicht auf. Die Sanierungskosten des Baus werden auf etwa 3 Millionen Euro geschätzt. Eine Investition die sich hoffentlich lohnen wird. König plant den ganzen Komplex zu bespielen. Insgesamt sieben Einheiten gibt es neben dem Kirchenhaus im Gemeindezentrum. Auch ein großer Veranstaltungssaal mit Bühne ist vorhanden. Die freien Räumlichkeiten sollen an andere Kreative vermietet werden, so dass das Areal zu einem Kulturkokon mitten im graueren Teil von Kreuzberg wird. Es soll auch ein Restaurant geben, das allerdings nicht schick sondern eher gemütlich daher kommen wird. So wird Berlin um einen interessanten Ort bereichert werden und gleichzeitig wird denkmalgeschützte Architektur bewahrt. Vorstehender Architekt war nämlich Werner Dürrenmatt, der das Gesicht des heutigen Kreuzberg nachhaltig mitbestimmte – wie sich zeigt bis heute. Die Eröffnung der Galerie ist für Anfang 2013 geplant.

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