Ratatat aus NYC – Musik, die in keine Schublade passt
From:
Lena Müssig
35 days 6 hours 1 minutes ago

Was passieren kann, wenn ein Gitarrist und ein leidenschaftlicher Sound-Tüftler und Produzent aufeinander treffen, und diese die Entscheidung treffen, gemeinsam eine Band zu gründen, veranschaulicht das Indietronic-Duo Ratatat aus New York City. Zwei Jahre nach dem ersten Treffen im Jahre 2001 entschieden Mike Stroud und Evan Mast Ernst zu machen, und gründeten Ratatat. Ihren Sound könnte man mit einem Aufeinandertreffen von Bands wie Air, Royksopp und einem Hauch AC/DC oder auch mit der Rechenformel: Weiche Bässe + schreiende E-Gittaren+ wunderschöne und eingehende Melodien = Ratatat, beschreiben. Genau diese Mischung lässt an progressive Rock-Elektro-Stücke der wilden 70ies denken; an Gruppen wie Emerson, Lake and Palmer und Jethro Tull, allerdings in einer modern interpretierten Variante. Als Interpol-Frontman Paul Banks die Jungs von Ratatat auf der Bühne sah (damals nannten sie sich noch Cherry), war er so begeistert, dass er sie vom Fleck weg als Support-Act für die kommende Interpol-Tour buchte. Schon kurz darauf wehten interessante Angebote diverser Plattenfirmen hinein. Ihre Wahl fiel auf das renommierte Label XL Recordings, welches auch Bands wie The White Stripes oder The Prodigy unter Vertrag hat. Seit 2004 touren die die beiden Jungs von Ratatat fast unaufhörlich durch Europa und die USA und konnten schon eine eingeschworene Fangemeinde gewinnen. Mittlerweile veröffentlichten Ratatat drei CDs und zwei Mixtapes: Für Freunde von treibender, tanzbarer aber niemals nerviger experimenteller Musik. Ratatat will make you happy!